One Billion Rising Konstanz


            ONE BILLION RISING KONSTANZ

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Wie kam es zu Obr KN?    Warum OBR KN?   


Wie kam es zu OBR KN?


ONE BILLION RISING (OBR) rockt

Im Frühjahr 2017 sollte sich eine Erinnerung, ein Gedanke in mein Herz pflanzen,
um dort zu keimen und wachsen.
Heute blüht in meinem Herzen eine ganze Wiese ;-)
– aber eins nach dem anderen:

Rückblickend, wir haben jetzt Mitte Oktober 2017, lässt mich die Entwicklung,
die One Billion Rising mit mir gegangen ist, wirklich staunen!

Wie fing alles an?
Und worüber möchte ich eigentlich berichten?

Es war im Jahr 2016 und im Internet bin ich in einem Blogbeitrag
über das Lied „Spreng Deine Ketten“ gestolpert.
Ich nahm wahr, dass es sich um ein Lied über die Rechte von Frauen handelte
und das es darin darum ging, etwas zu überwinden und aufzustehen.
Irgendwie muss ich noch den Begriff „One Billion Rising“ dazu abgespeichert haben,
aber das war es dann auch schon für die erste Begegnung damit.
Nicht mehr und nicht weniger.

Und es sollte auch fast ein Jahr vergehen, bis ich mich wieder an das Lied erinnern würde.
Im Januar 2017, um genau zu sein, kam mir das Lied aus heiterem Himmel dann wieder in den Sinn.
Als spontaner Einfall, als ein „da war doch was?“… nur was war das noch gleich?
Ich suchte eine Weile im Netz und wurde fündig:

Ja, genau! Das war es: Irgendwie gehörte es zu einer Demo.
Zu einer weltweiten Tanzdemo!
Interessiert informierte ich mich weiter: Es ging also um ein Lied, zu dem getanzt wurde.
Für Frauenrechte! „Wow“, ging es mir durch den Kopf, “Wann ist die nächste Demo?“
Und ich hatte Glück, der nächste Termin war der 14.02., ich hatte also die Veranstaltung
noch nicht verpasst und das machte mich ganz froh, denn gleichzeitig stellte ich fest,
dass die Demo jedes Jahr nur einmal stattfindet. Mir war klar, da muss ich dieses Jahr dabei sein.

In einer Gruppe ist es ja oft schöner, als alleine oder zu zweit und so fragte ich herum
und war ganz happy, dass wir letztendlich zu siebt nicht nur teilnehmen wollten,
sondern wir zu fünft sogar anfingen, den Tanz zu lernen. Wie cool!

Da es in unserem näheren Umfeld keine Veranstaltung gab, die unseren Vorstellungen entsprach,
landeten wir am 14.02.2017 in Tübingen und am 18.02.2017 in Karlsruhe,
jeweils um dabei zu sein, tanzend für Frauenrechte und für Gewaltfreiheit!

Mit Stolz möchte ich hinzufügen, dass es im Jahr 2018 auch in Konstanz
eine solche Tanzdemo geben wird, am Samstag, den 17.02.2018, um genau zu sein.

Woher ich das weiß? 
Wir haben entschieden dafür zu sorgen und organisieren sie.

Doch nun zur zweiten Frage:
worüber möchte ich hier eigentlich berichten und warum dieser Text?

Berichten möchte ich hier einfach nur über die wunderbare Entwicklung von einer Erinnerung,
darüber, wie diese ihre kraftvollen Kreise zieht und dabei für alle Beteiligten
Licht, Freude und Reichtum bringt;
Und auch davon was für mich One Billion Rising so grandios macht:

So kann ich sagen, dass die Tanzdemo es auf spielerische und leichte Weise schafft kraftvolle und
zugleich leicht verträgliche und tragende Räume für ein trauriges, schweres und immer noch
mit Tabu besetztes Thema zu öffnen. Das finde ich bemerkenswert!

Zum Beispiel stellt der Song „Break the Chain“ von Tena Clark, den Willen und
die Entschlusskraft der Frauen, für sich und eine Welt ohne Gewalt einzustehen, sehr gut dar.

Und auch die Tanzchoreographie hat es in sich und so wird der gemeinsame Auftritt
durch den tänzerischen Ausdruck nochmal getoppt.

Das wirkt auch über die Veranstaltung hinaus
und
hinein in den Alltag
hinein in die Gemeinschaft
hinein in das Bewusstsein
in die Köpfe und Körper der Menschen
hinein in die Gesellschaft

Zumindest habe ich das so erfahren.

Diese Bewegung, die von Eve Ensler ins Leben gerufen wurde schlägt, wie ich finde,
in der Tat Wellen und wirbelt nicht nur die Körper von begeisterten Demonstranten und Demonstrantinnen
im Tanz hin und her, sondern auch eine Menge Staub auf, der zuvor immer unter den Teppich
gekehrt wurde.

Auch bietet One Billion Rising Formen an:

Sie sind unter uns, diese Menschen, diese Frauen und wenn es uns nicht selbst angeht,
weil wir zufälligerweise gerade eine Frau sind,
so geht es uns, auch als Mann, etwas an,
wie unsere Frauen behandelt werden und welche Rechte sie haben.
Jeder von uns hat eine Mutter, eine Oma,
manche haben eine Tochter; Es gibt Tanten, Schwestern.
Die Männer haben vielleicht eine Freundin oder eine Verlobte oder eine Ehefrau. Frauen haben
eine Freundin, oder eine Frau.

Geht es den Frauen in der Gesellschaft schlecht, so kann es damit auch den Männern in der Gesellschaft
nicht gut gehen und auch den Kindern nicht, denn wir wirken als Gemeinschaft zusammen und wechselseitig
auch aufeinander ein.

Und letztendlich ist die Demo auch eine Möglichkeit, denen eine Stimme zu verleihen,
die im Moment nicht, noch nicht oder nicht mehr in der Lage sind, selbst dabei zu sein
und für sich oder andere einzustehen.

Um Zahlen sprechen zu lassen, so ist es doch unfassbar, wenn jede dritte Frau weltweit mindestens
einmal in ihrem Leben Opfer von sexualisierter Gewalt oder Gewalt an sich wird.

Und so tanze ich weiterhin am 14.02.
und nächstes Jahr auch am 17.02. in Konstanz
für Frauenrechte, für Menschenrechte, für Gewaltfreiheit, für ein neues Miteinander
und für einen respektvollen gesellschaftlichen Umgang mit dieser Thematik.

Warum also dieser Text?

Weil One Billion Rising zu einem Herzensprojekt von mir herangewachsen ist.
Weil ich mich, als Frau, einsetzen möchte
für Menschenrechte allgemein
für Frauenrechte im speziellen
und für Gewaltfreiheit an sich.
Weil ich es cool finde, aktiv zu werden
und etwas in Bewegung zu bringen.
Weil Tanzen mir Freude macht und weil ich Musik liebe.
Weil gemeinschaftliches Engagement verbindet
und diese Verbundenheit heilsam ist.
Weil es mir Sinn gibt,
mich für meine Werte stark zu machen und dafür aufzustehen.

One Billion Rising rockt!

Sehen wir uns am 17.02.2018 in Konstanz bei der OBR Demo?

Diana


Warum wollen wir One Billion Rising in Konstanz organisieren?


Weil eine Milliarde Frauen und Mädchen die Opfer von Gewalt sind,
eine Milliarde zu viel ist.
(Sandra)

Ich bin bei der Organisation von OBR KN dabei, weil ich in möglichst
viele Herzen Vertrauen, Hoffnung und Mut pflanzen möchte.
(Diana)

Weil ich eine Welt mitgestalten will, in der ich gerne lebe - In dieser Welt
wünsche ich mir ein Miteinander ohne Gewalt und Diskriminierung.
Weil ich meine Überzeugungen aus meinem Herzen auf die Strasse tragen will
- es ist cool, Menschen zum Mitmachen zu motivieren, es ist cool,
für sich und andere einzustehen.
(Claudia)

Ich organisiere OBR, weil ich Gewalt erfahren habe und will, dass der Schmerz aufhört.
(Adrianne)

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